Andropause

Bei vielen Männern kommt nach dem 40. Lebensjahr eine Phase, in der bedeutende Veränderungen stattfinden. Der Körper verliert an Vitalität und weigert sich „alles mitzumachen”. Die meisten Männer erleben Symptome wie, Schlaf- und Appetitstörungen, Stimmungsschwankungen, etc. Man spricht dann von der Andropause – dem männlichen Pendant zu der weiblichen Menopause.

Was ist Andropause?

Die so genannte Andropause, auch „männliche Menopause” oder „Wechseljahre des Mannes” genannt, ist ein Prozess, der schrittweise über mehrere Jahre erfolgt. Es betrifft nicht alle Männer, aber der Prozentsatz der Männer die eine Andropause erleben, nimmt mit dem Alter zu.

Sie beginnt in dem Alter zwischen 40–55 Jahren und ihr Verlauf hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sie ist eng mit Androgenmangel verbunden, insbesondere jedoch mit der Abnahme der Produktion von Testosteron – eines Hormons, der für Stoffwechsel im männlichen Körper zuständig ist. Man kann nicht eindeutig feststellen, wann diese Phase anfängt. Deswegen kommt es oft vor, dass Männer aus Unwissen ihre Beschwerden und schlechtes Wohlbefinden unterdrücken.

Die häufigsten Symptome der Andropause sind:
  • Reduktion der Muskelmasse und Erhöhung des Fettanteils (insbesondere im Bauchbereich)
  • allgemeine Schwäche des Körpers
  • verminderte Knochenmasse
  • Minderung des Selbstwertgefühls und Zufriedenheit mit dem Leben
  • erhöhte Reizbarkeit
  • verschiedene Schmerzen
  • Probleme mit dem Gedächtnis und der Konzentration
  • vermehrtes Schwitzen
  • Hypertonie
  • Haarausfall
  • Empfindlichkeit gegen Kälte
  • Prostata-Probleme
  • geringer Sexualtrieb.

Ob und welche Symptome während der Andropause auftreten, ist von vielen Faktoren abhängig. Es wird angenommen, dass eine genetische Veranlagung dafür verantwortlich ist. Der Lebensstil, körperliche Aktivität und Ernährung spielen hier aber auch eine wichtige Rolle. Die Diagnose der Andropause berücksichtigt sowohl den Hormonhaushalt als auch andere Faktoren, z. B. biologische und psychische Aspekte. Die erste Diagnose wird in der Regel auf Basis des sog. Morley Fragebogens gestellt – Andropause wird vermutet, wenn mindestens 3 Fragen mit „Ja” beantwortet werden.

Was können Sie selbst tun?

  • Denken Sie daran, dass es weitgehend an Ihnen liegt, wie Sie diese Lebensphase überstehen. Andropause ist ein Zustand des Übergangs und es gibt genug Möglichkeiten, die unangenehmen Symptome zu mildern.
  • Prüfen Sie den Zustand der Prostata – früh erkannter Prostatakrebs ist leichter zu behandeln.
  • Wenn Sie an Blasenschwäche leiden, wenden Sie sich an einen Arzt. Blasenschwäche kann die Folge ernster Erkrankungen sein. Je schneller Sie reagieren, desto effektiver kann Ihr Problem behandelt werden. Solange Sie die Symptome der Harninkontinenz haben, können Sie diskrete und sichere Einlagen wie SENI Man verwenden.
  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung, die reich an Vitamin C und Folsäure ist. Diese beiden Elemente helfen das Niveau von Sexualhormonen auf dem richtigen Niveau zu halten. Darüber hinaus verhindert eine gesunde Ernährung die Gewichtszunahme.
  • Denken Sie an verstärkte Nachfrage Ihres Körpers nach Kalzium und Vitamin D – wenn Ihre Ernährung diese Mineralien nicht beinhaltet, nehmen Sie spezielle Vitaminpräparate ein.
  • Bleiben Sie aktiv – Studien zeigen, dass selbst kurze aber regelmäßige körperliche Betätigung stark den Testosteronspiegel im Blut erhöhen kann. Darüber hinaus löst Sport die Produktion von den sog. „Glückshormonen” im menschlichen Körper aus. So fühlen Sie sich einfach besser – nicht nur körperlich sondern auch geistig.
  • Gehen Sie ins Kino oder zum Bowling und genießen Sie die Freizeit mit Ihren Freunden – solche Aktivitäten verbessern Ihre Stimmung erheblich.
  • Denken Sie an sich. Es ist eine Phase, in der Sie sich auf Ihre Bedürfnisse konzentrieren können. Unternehmen Sie etwas mit Ihrer Partnerin oder entdecken Sie Ihre Hobbys wieder.
  • Sollten Sie rauchen, versuchen Sie vielleicht mit dieser Gewohnheit jetzt aufzuhören. Schon nach wenigen Wochen ohne Zigarette werden Sie eine deutliche Stimmungsverbesserung spüren.